Madeira Expert
Ein Canyoner seilt sich einen Wasserfall hinunter in ein grünes Becken in einer Lorbeerwaldschlucht im zentralen Madeira ab

Aktivität · Abenteuer & Wandern

Canyoning auf Madeira: Abseilmanöver an Wasserfällen in den Lorbeerwaldschluchten

Wasserfälle abseilen und Felsbecken in den Lorbeerwaldschluchten Madeiras hinunterrutschen. Was Canyoning hier bedeutet, welche Schwierigkeitsgrade es gibt und wie man sicher bucht.

Madeiras steile, wassergeschnittene Schluchten machen die Insel zu einem der besseren Canyoning-Ziele im Atlantik. Canyoning bedeutet, einen Gebirgsbach von innen heraus hinabzusteigen: Wasserfälle abseilen, natürliche Felsrutschen hinuntergleiten und in Becken springen, während man sich durch sonst unzugängliches Gelände nach unten arbeitet. Die ganzjährig von Quellen gespeisten Lorbeerwaldtäler der Insel bieten Guides eine echte Auswahl an Routen.

Dieser Leitfaden erklärt, was Canyoning auf Madeira tatsächlich bedeutet, welche Schwierigkeitsgrade es gibt, was bereitgestellt wird und wie man eine Tour und einen Anbieter auswählt.

Die Aktivität, kurz gefasst

PunktDetail
WoBewaldete Schluchten, hauptsächlich im zentralen Madeira und im Norden
DauerEtwa 3 bis 5 Stunden, einschließlich Transfer und Zustieg
SchwierigkeitAnspruchsvoll: körperlich, nass und verbindlich, obwohl Routen bewertet sind
BereitgestelltNeoprenanzug, Helm, Klettergurt und technische Ausrüstung sowie qualifizierter Guide
Geeignet fürAktive Reisende, die sich im Wasser wohlfühlen und ein echtes Abenteuer suchen

Wie ein Canyoning-Tag abläuft

Eine Tour beginnt normalerweise mit Abholung und Fahrt zum ausgewählten Tal, dann einem kurzen Zustieg zum oberen Ende der Route. Der Guide passt Neoprenanzug, Klettergurt und Helm an, prüft die Ausrüstung und erklärt die Techniken auf einfachem Gelände, bevor der eigentliche Abstieg beginnt.

Von dort geht es die Schlucht hinunter, denselben Weg, den das Wasser nimmt. Manche Absätze werden am Seil abgeseilt, andere hinuntergerutscht, andere ins Becken darunter gesprungen, nachdem der Guide die Tiefe geprüft hat. Zwischen den Absätzen klettert, watet und schwimmt man durch kurze Becken. Der Wald schließt sich um einen herum, und der einzige Weg hinaus führt nach unten.

Es ist echt körperlich und wirklich nass, aber auf einer Anfängerroute wird nichts dem Zufall überlassen: Der Guide richtet jedes Seil, bestimmt jeden Sprung und erklärt jeden Schritt.

Schwierigkeitsgrad und für wen es sich eignet

Anbieter führen Routen verschiedener Schwierigkeitsgrade durch.

Anfänger- und Familienrouten halten die Abseilmanöver kurz, die Sprünge optional und das Wasser sanft. Keine Erfahrung erforderlich, diese eignen sich für Erstbesucher und ältere Kinder innerhalb der Altersgrenzen eines Anbieters.

Fortgeschrittenen- und Expertenrouten bringen höhere Wasserfälle, größere Abseilstrecken und mehr durchgängiges Klettern mit sich und verlangen ein ordentliches Fitnesslevel und Schwindelfreiheit.

Für jede Route sollte man sich im Wasser wohlfühlen und schwimmen können. Sagen Sie dem Anbieter ehrlich Bescheid über Ihre Fitness und Erfahrung, damit er Sie auf den richtigen Abstieg einteilt.

Wann man gehen sollte

Canyoning findet in der wärmeren Jahreshälfte statt, grob von April bis Oktober, wenn das Wasser am erträglichsten und die Tage lang sind. Neoprenanzüge machen es auch so komfortabel, denn das quellengespeiste Wasser bleibt kalt.

Die Bedingungen hängen vom Niederschlag ab. Die Bäche brauchen Wasser, damit es Spaß macht, aber zu viel Wasser macht eine Schlucht unsicher, daher beobachten Anbieter das Wetter und verlegen oder verschieben eine Tour nach starkem Regenguss. Betrachten Sie das als Zeichen eines guten Anbieters, nicht als Unannehmlichkeit.

Häufig gestellte Fragen

Brauche ich Canyoning-Erfahrung?

Nein. Anbieter führen Anfängerrouten speziell für Erstbesucher durch, und der Guide erklärt die Abseil- und Bewegungstechniken vor dem Abstieg. Sie brauchen ein vernünftiges Fitnesslevel und sollten sich im Wasser wohlfühlen. Erfahrene Canyoner können nach den schwereren Routen fragen.

Muss ich ein guter Schwimmer sein?

Sie sollten schwimmen können und sich im Wasser sicher fühlen, da Routen kurze Becken zum Durchqueren und Sprünge beinhalten. Sie müssen kein sportlicher Schwimmer sein, und ein Neoprenanzug gibt Auftrieb, aber Nichtschwimmer sollten keine Canyoning-Tour buchen.

Was sollte ich mitbringen?

Die technische Ausrüstung, einschließlich Neoprenanzug, Helm und Klettergurt, wird bereitgestellt. Bringen Sie Badekleidung zum Tragen unter dem Neoprenanzug mit, Turnschuhe oder feste Schuhe, die nass werden können, ein Handtuch und trockene Kleidung für nachher. Lassen Sie Wertgegenstände zurück.

Ist Canyoning sicher?

Mit einem qualifizierten Anbieter, auf der richtigen Route für Ihr Niveau, bei guten Bedingungen ist es eine gut organisierte Abenteuersportart. Die Risiken entstehen, wenn man ohne Guide geht oder nach starkem Regen absteigt. Buchen Sie einen lizenzierten Anbieter, seien Sie ehrlich über Ihre Fähigkeiten und folgen Sie der Einschätzung des Guides zum Wetter.

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